125 Jahre Charlottenkrippe - von Gott gesegnet
Ja, das möchte ich über das Jubiläum gerne als Motto schreiben!
In unterschiedlichen wirtschaftlichen, räumlichen und konzeptionellen Situationen, auch in finanziellen, personellen und räumlichen Engpässen konnten Kinder und Mitarbeiter darüber staunen, wie Gott für sie sorgte, ihnen Kraft und Freude schenkte.
Alle, die in der Charlottenkrippe leben und arbeiten, konnten in all den Jahren etwas davon spüren
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durch Gelder, die von öffentlichen Stellen bewilligt wurden,
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durch engagierte und begabte Mitarbeiter/-innen,
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durch treue Spender, deren Gaben uns immer wieder ermutigten,
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durch Unterstützung und Beratung von unterschiedlichsten Kooperationspartnern ,
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durch die Bewahrung, die wir immer wieder staunend erleben,
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durch innovative Ideen, die umgesetzt werden konnten,
- und noch vieles, vieles mehr.
125 Jahre von Gott gesehen, geliebt und versorgt - 125 Jahre von Gott gesegnet.
Keine Frage, zu allen Zeiten gab es viel Mühe, viele ungelöste Fragen und Probleme, große Nöte, manche Ungerechtigkeit, Mitarbeiter sind sich gegenseitig, den Kindern und Eltern manches schuldig geblieben. Charlottenkrippe, das war und das ist keine heile Welt, aber es war und ist ein Ort, an dem etwas zu spüren ist von Gottes großer Liebe, und es ist mein Wunsch, dass dies immer so bleiben möge.
Schwester Gisela Beck
3 Jahre Förderverein Kindertagheim Charlottenkrippe e.V.
Ein Bericht eines Charlottenkrippenkindes aus dem Jahre 1974
125 Jahre - ich wusste gar nicht, dass die Charlottenkrippe schon so alt ist!
Ich dachte immer, sie fing mit S. Tilly an und geht mit S. Gisela weiter und darüber hinaus so lange Gott es will.
Aber man lernt im Leben immer dazu - genauso wie ich die ersten 10 Jahre meines Lebens in der Charlottenkrippe fröhlich und von Gott gesegnet lernen durfte - durch Beten, Basteln, Musizieren, Werken, Wandern und bei vielem mehr - diese Jahre haben mein Herz und meinen Verstand geprägt und auf das Leben vorbereitet - es war eine märchenhafte Kindheit.
Vielleicht waren die Zeiten im Jahre 1973/74 - als ich mit wenigen Wochen in die Charlottenkrippe aufgenommen wurde, noch einfacher.
Das Haus war kleiner und ich war 1980 eines der ersten Kinder, die S. Tilly nach der Kindergartenzeit in der neu gegründeten Hortgruppe behalten konnte.
Damit begann für mich die schönste Zeit meiner Kindheit.
S. Tilly opferte jede Minute, alle Ferien für ‚ihre’ Kinder. Urlaub und Überstundenausgleich, das kannte sie nicht und wollte es auch nicht kennen.
Die Ferien verbrachten wir mit ihr in Freizeithäusern auf dem Michelsberg, in Wüstenrot, im Schwarzwald.
Ich erinnere mich an riesige Lagerfeuer, in denen wir Stockbrot gebacken haben, stundenlange Wanderungen - singend Hand in Hand, abenteuerliche Höhlen im Wald aus Ästen und Reisig und spannende Gute-Nacht-Geschichten - verstehen Sie jetzt, was ich mit märchenhafter Kindheit meinte?
Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, überzieht ein selig breites Grinsen mein Gesicht - ein Stück Charlottenkrippe steckt ganz tief verwurzelt in meinem Herzen.
Heute ist die Zeit eine andere geworden, die Anforderungen an die Erzieher haben sich verändert und gleichzeitig ist vieles reglementierter - wer könnte es heute noch verantworten, Kinder allein im Wald spielen zu lassen?
Doch der Geist der Charlottenkrippe wird auch mit diesen neuen Herausforderungen umzugehen wissen.
Es muss einfach einmal gesagt werden: Die Erzieherinnen und Erzieher können mit Stolz auf ihre Arbeit blicken, sie leisten damit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag - ich kenne kein Kind aus der Charlottenkrippe, das ernsthaft auf die schiefe Bahn geraten ist.
Viele Ehemalige berichten das gleiche wie ich - die Erinnerung an die christlichen Werte und die Geborgenheit tragen wir alle weiter in unseren Herzen, wir haben gelernt, nicht nur auf uns selber zu sehen sondern auch auf unsere Nächsten zu achten.
Mein Herz lacht, wenn ich heute in die Charlottenkrippe komme und sehe, was sich immer wieder verändert und wie sehr in Konzeption und Einrichtung darauf geachtet wird, dass die Kinder auch weiterhin optimale Entfaltungsmöglichkeiten bekommen.
Mein Dank gilt hier auch an die Verantwortlichen der Stadt Ludwigsburg, die stets so gut und hilfreich mit ‚meiner’ Charlottenkrippe zusammenarbeiten und sie unterstützen.
Doch jetzt möchte ich der Charlottenkrippe, ihrer Heimleiterin S. Gisela, allen gegenwärtigen und ehemaligen Erzieherinnen und Erziehern, S. Tilly und der Aidlinger Schwesternschaft die herzlichsten Glückwünsche zu 125 Jahren Charlottenkrippe wünschen.
Ihr 1. Vorsitzender des Fördervereins
Sascha Braun
In eigener Sache:
Der Förderverein „Förderverein Kindertagheim Charlottenkrippe e. V.“ wurde offiziell im August 2003 beim Amtsgericht in Ludwigsburg eingetragen und als gemeinnütziger Verein anerkannt.
Wir möchten Sie herzlich dazu einladen, Mitglied bei uns zu werden.
Unser Jahresbeitrag beträgt 15 Euro. Mitgliedsanträge und weitere Informationen finden Sie unter www.charlottenkrippe.de oder Sie setzen sich direkt telefonisch mit uns in Verbindung unter 0173/8985303


